E-Mail in Social Media integrieren

Social Media E-Mail

Der in den letzten Jahren zu beobachtende rasante Aufstieg von Sociale Media gab den Marketeers neue spannende Tools an die Hand. Soziale Netzwerke wie Facebook, LinkedIn und Twitter boten eine Alter­native: Zwei-Wege-Kommunikationskanäle, in denen Marketer mehr zuhören als reden und mit Kunden und Inte­res­senten in einen echten Dialog treten können. Dagegen erschien das E-Mail-Marketing plötzlich als alt­modische Ein-Kanal-Kommunikation, die von den Kunden ignoriert wird. Aber das Gegenteil ist richtig: Die verbreitete Nutzung von Social Media hat aus der E-Mail einen noch leistungsfähigeren Marketing-Kanal gemacht, der nahtlos in Social Media integriert werden kann.

Social Media-Nutzer checken E-Mails häufiger.

Wenn Sie Social Media bisher nicht genutzt haben, nutzen Sie diese zunächst als zusätzliche Online-Option neben Ihren laufenden E-Mail-Kampagnen. Diese Option kann dazu beitragen, einer mögliche »E-Mail-Müdigkeit« zu begegnen, indem Sie die Frequenz der Aussendung senken, aber dafür Mails oder Newsletter stärker personalisieren und stärker auf bestimmte Zielgruppen ausrichten. Darüber hinaus steigen die Chancen, dass Ihre E-Mails stärkere Beachtung finden: Eine Umfrage von Merkle (“View From the Digital Inbox 2011) zeigt, dass 42% der Social Media-Nutzer ihre E-Mail mehr als vier mal pro Tag checken, gegenüber gerade 24% der Nicht-Nutzer von Social Media. Darüber hinaus können Social Media-Nutzer die Inhalte Ihrer E-Mails oder Newsletter innerhalb ihrer persönlichen Netzwerke teilen, was Ihren Mailing-Kampagnen zusätzliche Reichweite verleit. Das Hinzufügen von “Social Sharing” Buttons in Ihre E-Mails/Newsletter erhöht die Reichweite um satte 24 % ( Umfrage von Silverpop). Viele Marketer haben erkannt, dass E-Mail und Social Media sich perfekt ergänzen und kein Gegensatz sind und nutzen die viralen Eigenschaften und Möglichkeiten zum Aufbau eines breiteren Dialogs mit Kunden und Interessenten.

Welche Netzwerke nutzt Ihre Zielgruppe?

Bevor Sie E-Mail in Ihre Social Media-Strategie integrieren, sollten Sie feststellen, welche Netzwerke zu Ihrem Produkt/Ihrer Marke passen. Social Media weist eine enorme Spannweite auf. Neben den »Big 3« (4 mit dem neuen Google +) gibt es etliche Nischenprodukte: Social-Bookmarking-Sites wie Digg, branchenspezifischen Online-Communities und location-based Services wie Foursquare.

Nicht jedes Unternehmen wird seine Kunden oder Interessenten in großer Anzahl in allen Netzwerken wiederfinden. Richten Sie Ihre Marketing-Strategie zunächst auf Netzwerke aus, in denen Ihre Kunden und Interessenten wahrscheinlich zu finden sind. Das sind heute immer noch Facebook, Twitter und LinkedIn. Bezogen auf den deutschen Sprachraum ist auch Xing zu berücksichtigen: Derzeit ist Social Media Marketing von den »Big 3 (+2)« dominiert.

B2B nutz andere Kanäle als B2C

Welches Netzwerk für Sie am effektivsten ist, hängt von Ihrer Zielgruppe und die Stärke Ihrer Marke ab. Im allgemeinen hat sich Facebook als effektivste Website für B2C-Vermarkter erwiesen während LinkedIn die effektivste Plattform für B2B-Marketer ist. Nach einer HubSpot-Umfrage State of Inbound Marketing 2011 wird gezeigt dass:

  • 67% der B2C-Vermarkter mindestens einen Kunden über Facebook gewannen, verglichen mit 41% der B2B-Marketer
  • 61% der B2B-Marketer mindestens einen Kunden über LinkedIn gewannen, verglichen mit 39% der B2C-Vermarkter

Social Media E-Mail Facebook LinkedIn B2B B2C

Ein Weg, um zu beurteilen, in welchen der sozialen Netzwerke Ihre Kunden und Interessenten zu finden sind, ist die Analyse des Traffics auf Ihre Website. Anhand dieser Daten entwickeln Sie ein gutes Gespür dafür, ob Sie sich auf Facebook, Twitter, LinkedIn oder doch eher eine kleinere Nischen-Website konzentrieren sollten.

Vervollständigen Sie Ihren E-Mail-Verteiler über Ihre Netzwerke.

Soziale Netzwerke bieten eine hervorragende Plattform für den Austausch von Inhalten und der Beteiligung der Kunden und Interessenten. Aber aus der Marketing-Perspektive ist ein Fan oder Follower nicht ganz so wertvoll wie ein Newsletter-Abonnent. Mit einem E-Mail-Opt-In geben Ihre Kunden und Interessenten die klare Zustimmung dazu, von Ihnen zielgerichtete, relevante Nachrichten zu erhalten. Das motiviert diese wiederum, diese Inhalte zu teilen. Nach einer Umfrage von marketingsherpa.com sagten 75% der Social Media-Nutzer, dass E-Mail der beste Weg für Marken ist, um mit ihnen zu kommunizieren.
Zöger Sie also nicht und

  • Konvertieren Sie die E-Mail-Adressen Ihrer Facebook-Fans
  • Nehmen Sie Ihre Twitter-Follower in Ihren E-Mail-Verteiler auf.
  • Importieren Sie die Adressen Ihrer LinkedIn- oder Xing-Kontakte

 

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