Social Media Brandsphere: Im Zentrum steht die Marke

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Das Team von JESS3, einer Agentur für Datenvisualisierung hat eine neue Analyse des »Social Media Grurus« Brian Solis visualisiert. Herausgekommen ist wie immer eine komplexe, viele Einzelheiten enthaltende Grafik, die nach Solis die »Social Media Brandsphere« darstellt.

Dabei geht es um die breite Palette an medialen Möglichkeiten, die Marken zur Verfügung stehen, um Kunden und Interessenten zu erreichen und sie letztendlich auch zu beeinflussen und an die Marke zu binden.

 

“Die Grafik als visuelle Metapher”

Nach Jesse Thomas, CEO und Gründer von JESS3, ist die “Social Media Brandsphere ein handliches Werkzeug, das medialen Möglichkeiten für Marketing-Profis auf feinste Einzelheiten herunterbricht.”

Die Infografik geht über die unter dem Begriff (POEM) bekannten Standard-Möglichkeiten von Paid, Owned und Earned Media hinaus und umfasst neuere Strategien des Promoting und Sharing und schafft so ein vollständiges Bild von den Möglichkeiten, die Zielgruppen zu erreichen.

Die Grafik enthält 5 Segmente, die die bekannten medialen Möglichkeiten wie Paid, Owned und Earned Media erweitert um Promoted Media und Shared Media:

  1. Paid: Digitale Werbung, Banner, Adwords, Overlays
  2. Owned: Alle bennutzerdefinierten Inhalte
  3. Earned: Ohne eigenes Zutun entstandene Inhalte (»user-generated content«)
  4. Promoted: Bezahlte »In Stream Werbung«, z. B. Twitter’s Promoted Tweets oder Facebooks Sponsored Stories
  5. Shared: Nach Solis »offene Plattformen« oder Communities, auf/in denen Marken und Kunden gemeinsame Inhalte generieren



Der kritische Pfad für Social-Media-Inhalte: Relevanz, Reichweite und Resonanz.

Nach Solis definiert jede Kombination der fünf Media-Strategien eine neue Brandsphere, wo Unternehmen Aufmerksamkeit erregen, Online-Erfahrungen kanalisieren und neue Chancen eröffnen können.

Each media channel connects differently with people and thus requires a dedicated approach integrating tangible and intangible value. Doing so ensures a critical path for social media content: relevance, reach and resonance.

Im folgenden gebe ich die Interpretation der Grafik durch Solis sehr verkürzt wieder. Den vollständigen Text finden Sie hier.

  • Zentrum (Weiß): Im Zentrum steht die Marke mit all ihren Aspekten wie Geschichte, Reputation etc.
  • Ring 1 (Rot): Der Bereich beschreibt die Verbindung der Marke mit den Kunden über verschiedene Wege und Technologien.
  • Ring 2: Die grauen Keile zeigen, welche Möglichkeiten sich für Marrken in jedem Kanal bieten, z. B. Promoted Tweets können sowohl im Kanal »Paid« als auch im Kanal »Promoted« eingesetzt werden.
  • Ring 3 (Orange): Jeder Medientyp wird durch verschiedene Formen der Aktivierung belebt.
  • Ring 4 (Hellgrün): Die diversen Inhalte werden mit Hilfe verschiedener Technologien zum Verbraucher transportiert (TV Mobile PC Tablet), wobei es naturgemäß Übeschneidungen gibt.
  • Ring 5 (Grün): Die Inhalte werden Allgemeingut durch Promotion, Content-Syndication und natürliche Verbreitung.
  • Ring 6 (Dunkelgrün): Verbreitung von Inhalten durch Shares, Klicks Transaktionen und deren Messung. So kann die Wirkung eigener Inhalte durch Analyse der Interaktionen, die von Paid Content durch CTR bestimmt werden.
  • Ring 7 (Hellblau): Nutzung der Inhalte nach Interessen und in Beziehungen.
  • Ring 8 (Dunkelblau): Die Inhalte werden eingesetzt, modifiziert oder auch zweckentfremdet durch verschiedene Gruppen wie Kollegen oder Kunden.

 

Die Grafik ist, wie alle, die Solis und Jess3 erarbeitet haben, sehr dekorativ. Meiner Meinung nach hat sie keinerlei praktischen, sondern nur rein akademischen Wert. Wie denken Sie darüber? Würden Sie so eine Grafik bei der Präsentation für z.B. mittelständische Unternehmer zeigen?

 

Quellen:
Forbes: Die Social Media Brandsphere
New Infografik: Die Brandsphere von Brian Solis und JESS3

 

1 Kommentare

  1. CWeinhold

    Da bin ich ganz bei Ihnen! Farbenprächtig und beeindruckend, aber viel zu komplex. Selbsterklärend sollte eine Grafik sein. Braucht es erst eine Legende, die deutlich umfangreicher ist als das Schaubild selbst, nützt sie mir praktisch nichts. Da ich aber selbst keine bessere Idee habe, den Sachverhalt in einer einfachen Grafik zu veranschaulichen, halte ich mich mit weiterer Kritik zurück.

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